Risografie ist ein analoges Druckverfahren, das man am Besten mit dem Siebdruck vergleichen kann. Gedruckt wird mit einem Risographen (oder einfach Riso-Drucker), der ursprünglich für die Vervielfältigung im Büro gedacht war, aber auch in der Kunst-, Design- und Zine-Szene viele Fans gefunden hat.
Wie beim Siebdruck wird jede Farbe einzeln (bei manchen Modellen auch zwei Farben gleichzeitig) durch eine Art Schablone, “Master” genannt, aufs Blatt aufgetragen. Das führt zu typischen Überlagerungen, leichten Verschiebungen und einem einzigartigen gerasterten Look mit satten, kräftigen Farben.
Risografie ist nicht perfekt - und genau darin liegt der Reiz. Jeder Druck ist ein bisschen anders, die kleinen Ungenauigkeiten und Farbabweichungen gehören dazu und machen jedes Stück zum Unikat. Riso eignet sich abseits der bloßen Vervielfältigung besonders gut für kleine oder limitierte Auflagen, Kunstdrucke, Zines, Poster oder Postkarten.
Mein Riso-Atelier hat eine eigene digitale Heimat: www.risolut.at